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Ein Theaterprojekt des Musischen Gymnasiums in Salzburg.

Anstelle eines «klassischen» Theaterabends mit einer Bühne, einem Publikum in braven Sitzreihen und einem abgedunkelten Festsaal haben sich die 2. und 3. Klassen (mit Frau Hackl, Herrn Lederer, Herrn Schwarz und Frau Six) Szenen zur Aufführung im Stationenbetrieb ausgedacht. Was als Notlösung in Zeiten von Corona gedacht war, wurde bald zum faszinierenden Projekt, aus Versuchen wurden Texte, aus dem Coronachaos wurde ein ganz eigenwilliges Kunstwerk: Straßentheater im Schulhaus.

Der Stoff: Die Metamorphosen des römischen Dichters Publius Ovidius Naso – eine Sammlung von Geschichten über Götter und Halbgötter, Menschen und Tiere, Leidenschaften, Liebe, Schmerz, Hass, Frevel und Strafe
Die Spielorte: Quer durchs Haus – Haupteingang, Bibliothek, Ganztagsschule, Gartenbereich, Brunnen/Stern, Werksaal, Schachbrett, Terrasse, Stiegenhaus, Probebühne, OLZ, Feuertreppe und so weiter

Was haben wir dafür alles verwendet und verarbeitet? Nun, vor allem unsere eigene Fantasie und Spielfreude. Und Ovids Metamorphosen natürlich, im Original und in verschiedenen
Übersetzungen. Und Shakespeares Sommernachtstraum. Und Goethes Faust. Und sonst noch ein paar Stücke aus der Theater- und Opernliteratur. (Ovid ist überall!)
Die Ergebnisse sind von ganz unterschiedlicher Art. Wir haben Erzähltheater geschaffen, modernisierte Fassungen der Mythen, ganz klassische Inszenierungen der
Verwandlungsgeschichten...

Bericht und Texte

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